Da muss der jute alte Papa wohl seinen Pillermann in einen Haufen von Waldameisen gesteckt haben, um auf solche Ideen zu kommen. Die Mischung aus Ameisensäure und Sperma hat dann wohl eine Art Verjüngungseffekt beim Sohneemann ausgelöst – der Typ ist über 30, sieht aber aus wie 12 und dann vergreift sich die alte Pottsau mit seiner Mickeymausstimme auch noch an alten Rockklassikern wie „The Final Countdown“ - Würg!!

Ja, ja, den Andreas Türck wegen Vergewaltigung anklagen aber dann den Knoblauch zum Superstar machen wollen - tstststs!  Aber was soll man sich denn gross aufregen? Bringt ja doch nichts! Am besten einfach wegsehen und hoffen, dass die nächste Eurovision de la Chanson in der Türkei stattfindet! So hätte man quasi den Türck mit dem Knoblauch vereint, was ja gar nicht Mal so abwegig wäre, und somit zwei Fliegen – wie sagt man so schön – mit einem Deospray erledigt! In diesem Sinne: „Auf Nimmerwiedersehen Herr Knoblauch!“

Nun aber zum Konzert im Burger Rössli. Eigentlich wollten wir ja vor dem Auftritt nur Mineralwasser trinken aber wenn der Herby einem natürlich schon am frühen Nachmittag eine Flasche Bier anbietet, kann man einfach nicht nein sagen – Uff! Danke Herby – beinahe hätten wir unsere Mägen mit ekligem, reinem Wasser verdorben! Das Essen von Mamma-Herby war dann wie immer ausgezeichnet! Einige fanden es sogar so gut, dass sie direkt das ganze Gesicht in die Hackfleisch-Sauce steckten (Tja nach ein paar Bier sind sogar unsere älteren Semester wieder zu allen Schandtaten bereit – siehe Fotos!!).

Röck’n Röll hiess es dann im Anschluss. Erstaunlich viele Leute, Kumpels, Freunde und Freundinnen hatten den Weg zur Kneipe am Arsch der Welt auf sich genommen und somit auf die zahlreichen Maskenbälle verzichtet – Es muss vielen verdammt schwer gefallen sein, nicht an die Fasnacht zu gehen, umso mehr wissen wir natürlichen euren Besuch zu schätzen! Dass an einem Konzert die eine oder andere Saite reisst, ist ja eigentlich normal. Dass unser Drumgenör aber gleich das Snare-Fell zerdeppert hätten wir ihm dann aber doch nicht zugetraut (und da heisst es immer, Bürogummis und Studenten hätten keinen Punch – Ha!)

Zum guten Schluss kam dann noch der ellenlange Fussmarsch (von ca. 800 m) zu unserer nächtlichen Bleibe. „Verdammte Scheisskälte“ hallte es in den frühen Morgenstunden durch die dunklen Gassen und beiläufig konnte man das Jammern und Wimmern schon beinahe hören, denn am nächsten Morgen musste man ja den Hügel wieder erklimmen um ins Rössli zu gelangen (stöööhhhn!). An dieser Stelle aber noch ein riesengrosses Dankeschön an Marc’s Eltern, die uns ihre Wohnung für diese Nacht überlassen hatten!! – Die einen nennen es Goodwill oder Grosszügigkeit, andere sagen dazu Mutprobe!

 

Anekdoten und Gerüchte:

Die Metalheads aus Oberkirch waren mit einem 9-Plätzer VW-Bus angereist, damit nur einer nüchtern bleiben musste. Das tat der entsprechende dann auch. Bei der Heimfahrt hatte der Gute aber so seine Probleme mit dem alten Geschwür. Die hohe Kunst des VW-Bus-Fahrens ist halt nicht jedermanns Sache. Ständig würgte er den Motor ab. Um eine 8-stündige Heimfahrt zu umgehen, fuhr dann doch der betrunkene Besitzer des Busses nach Hause – na dann gute Fahrt!

Wenn man schon in der Kneipe ein kleines Nickerchen halten muss, weil man einfach zu voll ist um noch weiter zu trinken, sollte man sich in der Unterkunft evtl. besser einen Schluck Wasser genehmigen – statt Rotwein mit Cola!! – dann klappt’s auch mit dem Magen! Das Ganze einem besoffenen Sänger beizubringen ist dann aber doch eine schwierige Angelegenheit! – Wie sagte schon Robert Lemke von der weltberühmten Fernsehsendung „Was bin Ich“ – „Welches Weinderl hätten’s denn gern?“

Dr. Slowhand hätte mit seinem Dauergefurze am Sonntagmorgen beinahe den Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde geschafft, als er versuchte Tonleitern und klassische Lieder via Leibwind zu erzeugen! Einzig und alleine die Tonlage machte ihm einen Strich durch die Unterhose!

Einige Einwohner blickten gegen Mittag verdutzt aus ihren Fenstern und fragten sich, ob da eine Dampflok oder eine Büffelherde durch das idyllische Dörfchen gebraust kam. Es waren allerdings lediglich 5 Musiker (zum Teil konditionell etwas angeschlagen), die sich schnaufend den „Berg“ hochkämpften – sobald es wieder wärmer wird machen wir Fitness - versprochen! (gar nicht mal so einfach das 10-Finger-System anzuwenden, während man die Finger gekreuzt hat, hehehe!)

 

Allet Jute! – Eure Bloody’s

 
   

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