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Am 24. April besetzten wir zum zweiten Mal den Gator Saloon in Mellingen. Die Biker aus dem Aargau hatten erneut angefragt und wir sagten zu. Dieses Mal gab es nach dem Aufstellen sogar was zu futtern. Bei unserem letzten Gastspiel waren wir ja in der Katzendreck-Pizzeria untergetaucht und assen Teig mit Tomatensauce und Schinken – also Pizza! Nach einigen kleinen Pannen beim Aufstellen (die Stangen für die Boxen gingen im Proberaum vergessen und mussten durch Ferdi geholt werden) genossen wir nach dem Essen noch die letzten Sonnenstrahlen und begrüssten die langsam eintrudelnden Gäste. Es hatte auch dieses Mal wieder einige bekannte Gesichter unter den Besuchern. Die Meute aus Beinwil war angereist, die beiden Mädels, die uns in Willisau schon unterstützt hatten, waren gekommen (also äh… auch angereist – hüstel) und auch ein paar Metaller, die uns in Bremgarten gesehen hatten, waren da! Dazu gesellten sich Gator-Saloon-Stammgäste und Biker. Es konnte also losgehen. Ging es auch! Gegen 21.30 Uhr starteten wir unser erstes Set. Mischer Klopfi hatte Soundtechnisch alles im Griff, auf der Bühne war es verdammt laut aber gut! Irgendwie hatten wir die Stage grösser in Erinnerung. Da es mit vier Mann, in einer Reihe, auf der kleinen Plattform wirklich eng war, verabschiedete sich Basser Ferdi jeweils ein wenig in den Hintergrund und stapfte nur für seine Gesangseinlagen ab und zu nach vorne zu seinem Mikro. Es war heiss und die Bierlaune stieg von Song zu Song. Drumgenör Urfi durfte aufgrund einer „Allergiebedingten Entschlackungskur“ kein Bier trinken – ein bisschen Schadenfreude kam dabei natürlich schon auf hehe! Die Stimmung war gut, jedoch nicht ausgelassen. Da haben wir doch schon anderes erlebt. Wenigstens waren ein paar hart gesottene in der vordersten Reihe und machten ein bisschen was für’s optische. Auch dieses Mal hatten wir einen neuen Song im Programm. „If You Want Blood“ von AC/DC wurde zum ersten Mal gezockt und gelang gut. Die Reaktionen im Publikum waren aber auch hier etwas verhalten, so dass wir noch nicht sagen können ob der Titel wirklich zündet. Wir werden es ja dann am Jubiläumskonzert sehen. Im zweiten Set steigt die Stimmung normalerweise massiv an. Meistens ist da der Alkohol Schuld. Die Mellinger Crowd schien allerdings unter die Abstinenzler gegangen zu sein. Bei den zwei Hardcore-Jungs links vor der Bühne, wäre diese Straight Edge Sache ja noch glaubwürdig gewesen aber was mit den anderen? Keine Ahnung! Wir liessen uns nicht beirren und spielten einfach weiter. Manchmal muss man einfach auch einen Höflichkeitsapplaus geniessen können und dazu halt Literweise „Anker-Bier“ vernichten – gesagt getan! Nach gut zwei Stunden ging das Konzert zu Ende und das Publikum schien zufrieden zu sein. Es gab ein paar Schulterklopfer und ehrlich gemeinte Komplimente. Somit war der Auftritt alles in allem gelungen und eine gute Probe für das Jubi vom 21. Mai im Kulturwerk Sursee. Während dem Aufräumen ging ich zu Klopfi ans Mischpult um mich für die gute Arbeit zu bedanken. Eine Frauenstimme quatschte mich von der Seite an. „Hey du! Habt ihr auch T-Shirts?“ „Äh ja!“ „Und was kosten die??“ „Äh 25.-- das Stück“. „Ich würde zwei für zwanzig kaufen“. „ÄH…?“ Eine innere Stimme sagte mir, dass dies auf keinen Fall gehen würde. Ich war jedoch voll, sah nur Titten und wäre den Deal beinahe eingegangen. Zum Glück hatte die Dame nicht Augen wie ein Gletschersee (so wie im Plüsch-Song von diesem Ritschi beschrieben). Nein! Die Tante hatte grün-braune Blinker – eher wie ein Baggersee und es hätte mich auch nicht gewundert, wenn mich plötzlich eine „Nessi-Artige“ Kreatur daraus angesprungen hätte. Aber da waren ja auch noch diese zwei Brüste! „Wie sieht’s denn jetzt aus? Gibst du sie für zwanzig?“ Moooooment! Eigentlich dachte ich, dass jetzt wie im Film auf meiner linken und rechten Schulter ein Engelchen und ein Teufelchen erscheinen würden, die mir ihre Meinung zu dieser misslichen Situation sagen würden. Ich schaute links – nix! Ich schaute rechts – ebenfalls Fehlanzeige! Als ich schon wieder die Lady anstarren wollte, boxte mich plötzlich etwas in die Magengrube. Beim Blick nach unten sassen sie da! Der kleine, nach Schwefel stinkende Gehörnte und ein in weiss gekleideter Schwuchtel-Petrus – mitten auf meiner Wampe! Ach da seid Ihr!! Die zwei Gestalten waren sich ausnahmsweise sogar Mal einig! „Lass dich bloss nicht einlullen du Dummkopf!“ riefen sie gleichzeitig. „Hol den Ferdi oder den Marc dazu! Die regeln das!“ „Gute Idee! Kann ich zum Dank irgendwas für euch tun?“ Der Engel fiel mir ins Wort. „Wenn du so fragst – eigentlich ja! In diesem tuntigen Kleidchen und mit diesen doofen Flügeln sehe ich einfach lächerlich aus! Kannst du mir nicht ein T-Shirt von eurer Band verkaufen?“ „Klar kann ich das! Was zahlst du?“ „Ich nehm zwei für fünfzehen!“ – „Miese Sau!!“ „Hallo?? Was ist denn nun mit meinen zwei T-Shirts?“ schallte wieder die Frauenstimme in mein Imaginäres Intermezzo. Ihre linke Brust verwandelte sich in ein Mikrofon. So wie jenes im Supermarkt, wenn irgendwas ausgerufen wird. Ich drückte auf den Knopf, also den Nippel und sprach ins Fleisch-Mik. „Marc Torretti bitte zur Merchandise-Kasse – Marc Torretti“. Kollege Marc eilte herbei, legte den Preis fest, die Frau verzichtete auf einen Kauf und verschwand wieder im dichten Nebel in der Raucherecke! Uff! Der Verkauf ist wirklich nicht mein Ding! Nachdem ich nun mein „Kabel“ wieder aufgerollt und in den Boxershorts verstaut hatte, half ich Röschu unsere XLR-Kabel auf die Rollen zu bringen. Das Aufräumen geht verdammt lange, wenn man alles Material dabei hat – stöhn! Endlich hatten wir es geschafft und machten uns auf den Heimweg. Wie immer schnarchte ich nach wenigen Fahrminuten, im Sicherheitsgurt hängend und hätte beinahe verpasst, dass Gittarrero Torretti noch nicht genug hatte und sich durch den Chauffeur beim „Glashaus“ abladen liess. Nach eigener Aussage gab’s da noch ein, zwei Bierchen – wer’s glaubt. An dieser Stelle machen wir noch ein Bisschen Werbung für unser 15-Jähriges. Wie gesagt, findet dieses am Freitag 21. Mai 2010 im Kulturwerk 118 in Sursee statt. Mit „Trickshot“ haben wir eine Band mit an Bord, die euch gewaltig den Hintern versohlen wird. Unser Programm wird sicherlich auch ein paar Überraschungen mit sich bringen. Alte Klassiker, die wir schon seit Jahren nicht mehr gespielt haben, ein paar hochkarätige Gastmusiker, neue Shirts, Röschus Kurzhaarschnitt (kein Scherz!) und noch so einiges mehr! Tickets gibt’s für 20 Kröten im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Nachdem wir am 10-jährigen über 300 Leute im KW hatten, haben wir uns dieses Mal entschlossen, die Tickets auf 200 Stk. zu beschränken. Es war schlicht und einfach zuviel des Guten und auch nicht im Sinne der Sicherheit. Keine Ahnung wie viele Leute dieses Mal kommen werden, es ist aber auf jeden Fall empfehlenswert den Vorverkauf zu nutzen, damit man nicht plötzlich vor verschlossenen Türen steht. Tickets gibt’s bei allen Bandmitgliedern, im Hardy’s Sursee und bei Herby im Burger Rössli. Wir hoffen euch zahlreich bei unserer Fete begrüssen zu dürfen!!
See ya soon! Eure Bloody’s
Zum Schluss noch ein Beitrag aus der Rubrik „Songtexte von Google übersetzt“. Dieses Mal: Saxon: Solid Ball Of Rock
Sie würden eine seltsame Hund fordern Außerhalb seiner Mama's Haus Das Baby war ein Mörder Der Cousin war ein Priester Das Baby steigerte und sprach Ich spiele die Musik des Tieres
Der Teufel in Concordia Sah und winkte seine Hände Der Junge mit Jack Falken Augen Wurde der Leiter der Band Die Kenner der Rhythmus Rock and Roll und Swing Aber wenn es darum geht, Boogie Sie wissen, dass er der König
Solide Ball Rock Solide Ball von Rock Solide Ball von Rock Absturz aus dem Himmel Schütteln 'ganz Aber er weiß nicht, warum
Der Teufel ging an Memphis Als er flog in die Sonne Heulten über Rückzahlung Mit einer Bibel und einem Gewehr Der Prediger schlagen seine Brust und rief: "Meine Leute frei" Der Mörder, sagte: "Ich ziehen Sie Bis vor die Tore der Hölle mit mir!
Wiederholen Sie
Der Mörder war er wieder geboren Er sah die Tore der Hölle Der Prediger gefunden Rücknahme In einem Motel Jacksonville Teufel die hinterste Sie laufen außer Atem Sie haben eine gehen rechnen Mit der Kühlung der Hand des Todes
Wiederholen Sie zwei Mal |
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